Bericht in der Nordwest-Zeitung am 23.09.2008

Die Trendwende ist erkennbar
FÖRDERVEREIN Spendenaufkommen steigt nach der Neu-Ausrichtung wieder

Spendenübergabe vor neuem Logo (v.li.): Hans Werner Meenken, Hergen Koopmann, Pastor Dr. Sven Evers und Elke Ostendorf. BILD: TORSTEN WEWER

DER FÖRDERVEREIN WIRD WIEDER WAHRGENOMMEN. NEBEN DER HILFE FÜR SENIOREN SOLL ES BALD EIN ANGEBOT FÜR JUGENDLICHE GEBEN.

VON TORSTEN WEWER

OLDENBROK - Hans Werner Meenken hat Wort gehalten. Der Geschäftsführer der Seniorenheime Meenken GmbH überreichte jetzt im Oldenbroker Haus am Bürgerpark den Vertretern des Fördervereins „Von Mensch zu Mensch - Diakonie für Ovelgönne“ eine Spende in Höhe von 430,40 Euro.

Exakt dieser Betrag ist der Erlös des Sommerfestes in der Senioreneinrichtung, das dort am 9. Juli gefeiert wurde. Meenken hatte im Vorfeld des Sommerfestes angekündigt, den Überschuss an den neu ausgerichteten Förderverein zu spenden.

Der ehemalige Förderverein der Gemeindeschwesternstation Ovelgönne hat – wie berichtet – nach Privatisierung der Station sein Tätigkeitsfeld verändert, dies wird bereits aus dem geänderten Vereinsnamen deutlich. Zwar wird die Förderung der Seniorenarbeit weiterhin ein Tätigkeits-Schwerpunkt bleiben, aber nun können auch andere bedürftige Personen aus der Gemeinde Ovelgönne die Hilfe des Vereins in Anspruch nehmen. Dazu will der Verein eng mit dem Familienservicebüro der Gemeinde zusammenarbeiten, um an Bedürftige heranzukommen.

Der erste Vorsitzende des Fördervereins, Pastor Dr. Sven Evers, die zweite Vorsitzende Elke Ostendorf sowie Geschäftsführer Hergen Koopmann präsentierten bei der Spendenübergabe erstmals das neue Vereinslogo, das stilisiert zwei Menschen zeigt und dazu den Schriftzug mit dem Vereinsnamen.

Die zweite Vorsitzende Elke Ostendorf kündigte an, dass ein geplantes Informations-Faltblatt über den Verein in Kürze fertig ist und dann in öffentlichen Einrichtungen in der Gemeinde Ovelgönne ausgelegt wird.

Pastor Dr. Evers berichtete, dass der Verein zurzeit die Fortbildung einer freiwilligen Helferin finanziere, die anschließend in der Seniorenbetreuung (Besuchsdienst) tätig werden wird. „Im Aufbau“, sei ferner das Angebot einer „aufsuchenden Jugendarbeit“, so Evers weiter. Dieses Angebot werde in Zusammenarbeit mit Fachleuten erstellt.

Nachdem der Förderverein durch die Privatisierung der Gemeindeschwesternstation seinen „Zweck“ verloren hatte, sei auch das Spendenaufkommen entsprechend zurückgegangen, sagte Geschäftsführer Hergen Koopmann. Umso erfreulicher sei daher, dass nun eine „erste Trendwende“ festzustellen sei. „Das Spendenaufkommen wird wieder besser“, so Koopmann. „Wir werden wieder wahrgenommen“.


Bericht aus dem Gemeindebrief September/Oktober/November 2008:

Von Mensch zu Mensch
„Von Mensch zu Mensch e. V. Diakonie für Ovelgönne“ – dieser Vereinsname wird Ihnen in Zukunft häufiger begegnen.

„Von Mensch zu Mensch“ – das ist der ehemalige Förderverein der Gemeindeschwesternstation, dessen Vereinszweck mit der Privatisierung der Gemeindeschwesternstation weggefallen ist, und der sich deshalb nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine neue Satzung gegeben hat. Den Vorsitz des Vereins hat Pfarrer Dr. Sven Evers inne. Zweite Vorsitzende ist Elke Ostendorf, Geschäftsführer Hergen Koopmann. Die zuletzt genannten waren bereits Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Gemeindeschwesternstation und sind mit der Materie dementsprechend vertraut. Nach wie vor wird die Förderung der Seniorenarbeit einen Schwerpunkt der Vereinsarbeit bilden. So ist ein Besuchsdienst in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden der Region und der Gemeindeschwesternstation bereits im Aufbau. Mit der Neuausrichtung des Vereins ist aber nun auch konkrete Hilfe für weitere bedürftige Personen in der Gemeinde Ovelgönne möglich. So wird zum Beispiel in der zweiten Jahreshälfte ein Projekt für Jugendliche auf den Weg gebracht werden. „Von Mensch zu Mensch“ ist dabei mehr als ein Motto; es beschreibt das erklärte Ziel des Vereins,
auch und gerade „bedürftigen“ Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und materielle oder anderweitige Notlagen gerade nicht auch noch zu einem Verlust von Würde werden zu lassen. Neben der Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden legt der Verein wert auf engen Kontakt zum Familienservicebüro der Gemeinde, denn, so die einhellige Überzeugung: gerade in der Hilfe für bedürftige Menschen kommen wir nur voran, wenn wir mit möglichst vielen möglichst verschiedenen Menschen an einem Tisch sitzen und gemeinsam an einem Strang ziehen! „Von Mensch zu Mensch“ erreichen Sie über Hergen Koopmann, Tel. 0 44 80-16 00 und auch über Pfarrer Dr. Sven Evers. Neue Mitglieder und Spenden sind natürlich gerne gesehen und wir sagen schon an dieser Stelle ganz herzlichen Dank für jedwede Unterstützung. Apropos: ein ganz herzlicher Dank geht an Hans Werner Meenken und seinem Team für die Spenden, die anläßlich der Tombola des Tages der offenen Tür der Gemeindeschwesternstation und des Sommerfestes im Haus am Bürgerpark in Oldenbrok zugunsten von „Von Mensch zu Mensch“ übergeben wurden!

Pfarrer Dr. Evers

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